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Heizungsanlagen veraltet

Bis zu vier Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind technisch veraltet und müssen dringend durch moderne, energiesparende Wärmetechnik ersetzt werden. Jahr für Jahr kommen 300.000 Heizungsanlagen hinzu, die die maximale Altersgrenze von 25 Jahren überschreiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes „emnid“, die im Auftrag des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellt worden ist. 70 Prozent der Befragten glaubten demnach, dass sie mordernste Technik im Keller haben.

 

„Eine konsequente Modernisierung der alten Anlagen könnte dazu beitragen, den Energieeinsatz zur Wärmeerzeugung von Gebäuden zu halbieren“, erklärte Bruno Schliefke. Der Präsident des ZVSHK begrüßt die von der Bundesregierung eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden. Dazu zählte er etwa die zinsverbilligten Kredite und Zuschüsse der KfW Förderbank sowie die Einführung des Gebäudeenergieausweises. Außerdem sollen bei der Wärmeerzeugung zukünftig verstärkt die erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen. Allerdings hält Schliefke diese Maßnahmen angesichts des anhaltend Modernisierungsstaus noch nicht für ausreichend, um die von der Politik vorgegebenen Ziele der Effizienzsteigerung und CO2-Minimierung bei der Wärmeversorgung zu erreichen.

 

Um die Bereitschaft für Investitionen in moderne Heizungstechnologie zu stärken, muss die Politik handeln. „Wir brauchen erstens die verbindliche Erstellung von umfassenden Energiekonzepten bei Neubau und der Sanierung von Wohngebäuden sowie zweitens den längst überfälligen Erlass regenerativen Wärmegesetzes“, fordert Schliefke!

 

Quelle: Deutsches Handwerksblatt, 01.03.2007

 

 

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